private Zahnzusatzversicherung im Vergleich

  • Das Wichtigste in Kürze
  • Verzicht auf das außerordentliche Kündigungsrecht
  • mit oder ohne Wartezeit
  • versicherbarer Personenkreis
  • Wir bekommen jeden versichert!

Rund 11 Millionen gesetzlich Krankenversicherte haben eine private Zahnzusatzversicherung. Die Versicherer beteiligen sich an den Kosten für medizinisch notwendigen Zahnersatz, Kronen, Brücken oder Prothesen.

Gerade bei teuren Versorgungen bleibt immer ein Eigenanteil beim Patienten, da kein Versicherer 100 Prozent der Leistungen übernimmt. Nur einige Tarife übernehmen neben den Kosten für Zahnersatz auch Kosten für Füllungen, Prophylaxe oder Kieferorthopädie. Eine Versicherungsleistung für bereits geplante Behandlungen gibt es nicht. Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich für viele Kunden, die einen teuren Zahnersatz planen.

Der private Zahnzusatzversicherungs-Vergleichsrechner

Eine Zahnzusatzversicherung gibt es direkt von den privaten Krankenversicherungen. Aber auch gesetzliche Kassen bieten Zusatztarife an. Leider sind die bei den meisten Kassen eher schlecht. Lediglich die BIG Direktkrankenkasse bietet ihren Kunden einen Tarif mit „sehr guten“ Zahnleistungen an. Von den anderen gesetzlichen Kassen werden meistens nur Tarife mit „ausreichenden“ Leistungen vermittelt. Für die Kunden ist ein genaues überprüfen der angebotenen Tarife unbedingt erforderlich. Seit Ende 2007 zählten die privaten Kassen fast 11 Millionen Zahnzusatzpolicen, dass sind mehr als doppelt so viele wie noch vor vier Jahren. Dieser rasante Anstieg hat zwei Gründe. Zum einen die aktiven Verkaufshilfen der gesetzlichen Kassen und zum anderen müssen Patienten seit 2005 deutlich mehr für Zahnersatz ausgeben. So wurden 2004 noch 294 Euro von der Kasse übernommen, im Jahr 2007 waren es nur noch 267 Euro. Auf den Rechnungen vom Zahnarzt steht oftmals ein Vielfaches dessen, was die Kasse zahlt.

Patienten müssen immer mehr privat zahlen

Seit 2005 besteht ein Festzuschuss der gesetzlichen Kassen, welcher sich nicht nach den Kosten, sondern nach dem zahnmedizinischen Problem richtet. Für jeden Befund gibt es einen festgelegten Regelsatz. Dieser Festzuschuss deckt die Kosten zur Hälfte, die andere Hälfte muss der Patient zahlen. Wenn der Patient regelmäßige Zahnarztbesuche nachweisen kann, erhält er einen Bonus, mit dem der Kassenanteil auf 65 Prozent steigt. Möchte der Patient teurere Versorgungen oder hochwertigere Materialen haben, als in der Regelversorgung vorgesehen, zahlt er diese Leistungen komplett selbst. Die Kosten für Materialien, Arbeit des Zahnarztes und Arbeit des Dentallabors werden nach privaten Gebührenverzeichnissen berechnet. Hier werden höhere Preise vorgesehen als in der kassenärztlichen Abrechnung. Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Übersicht „Was zahlt die Kasse, was zahlt der Patient?“

Gute Klauseln, schlechte Klauseln: Das wichtigste Kriterium worauf ein Kunde bei der Zahnzusatzpolice achten muss ist, in welcher Höhe sich die Police an den Kosten für Zahnersatz beteiligt. Gerade bei aufwendigem Zahnersatz mit hohem Eigenanteil, ist das ein wichtiger Punkt. Da es vorkommt, dass ein Kunde für Kronen und Brücken einen hohen Zuschuss bekommt, jedoch für Inlays und Implantate dagegen wenig, haben wir die wichtigsten Varianten von Zahnzusatz verglichen. Die Tarife ZEG von KarstadtQuelle und Neckermann erhalten die Note „befriedigend“. Hier werden 35 Prozent des Rechnungsbetrages erstattet, für Implantate werden sogar 65 Prozent übernommen. Kosten für Inlays sind allerdings ausgeschlossen. Viele Versicherer schränken ihre Leistungen durch Höchstgrenzen ein. Auch hierzu haben wir eine Bewertung berücksichtigt. 15 Tarife von KarstadtQuelle: Auf den ersten Blick sehen alle Tarife sehr gut aus. Allerdings darf man sich nicht von hohen Prozentzahlen täuschen lassen. So leistet zum Beispiel ein Tarif der 100 Prozent des Kassen Festzuschusses trägt, weniger als ein Tarif, der 50 Prozent des Gesamtrechnungsbetrages zahlt. Es unterscheiden sich schon die Tarife von einem Versicherer oft stark in ihren Leistungen.

Erst versichern dann zum Zahnarzt

Es ist sinnvoll sich zu versichern bevor eine Behandlung ansteht. Für laufende Behandlungen greift keine neu abgeschlossene Versicherung. Als begonnene Behandlung zählen, wenn der Zahnarzt sich einen Überblick über Ihre Zähne gemacht hat und einen Heil- und Kostenplan erstellt hat.

Es gibt eine Wartezeit von 8 Monaten nach Vertragsabschluss. Erst dann darf der Kunde seine Leistungen zum ersten Mal in Anspruch nehmen.

Zusatzversicherung von der Krankenkasse: Was zahlt die Kasse, was zahlt der Patient? Bonusheft, Höherer Festzuschuss, Leistungssicher, Leistungskatalog, Leistungsvergleich, Zahnzusatzversicherung

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