Die Familie - Einfluss der Familie/Familienplanung

Gegenüber der privaten Krankenversicherung liegt der wesentliche Vorteil der gesetzlichen Kassen in der Familienversicherung: Ehepartner und Kinder werden ohne zusätzliche Beitrag mitversichert. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Angehörigen vorwiegend in Deutschland aufhalten, nicht von der Versicherungspflicht befreit wurden sowie nicht mehr als 340 Euro monatliches Einkommen haben. Ausgeschlossen ist die Mitversicherung der Kinder ist auch dann, wenn der andere Elternteil nicht gesetzlich versichert ist (also Privat) und sein regelmäßiges Einkommen die Grenze von 3.900 Euro monatlich übersteigt. Die Familienversicherung eines Kindes endet mit Vollendung des 18. Lebensjahres (18. Geburtstag). Wenn sich der Nachwuchs noch in einer Schul- oder Berufsausbildung befindet (dies muss nachgewiesen werden), kann er bis zur Vollendung des 25. Lebensjahrs bei den Eltern mitversichert bleiben.

Die Lebensplanung muss berücksichtigt werden.

Ein klarer finanzieller Vorteil ergibt sich nahezu immer für gut verdienende Singles und kinderlose Ehepaare, wenn beide berufstätig sind. Jedoch kann eine private Krankenversicherung auch schon für Arbeitnehmer mit einem durchschnittlichen Einkommen günstiger sein als die gesetzliche. Auch hier ein klarer Vorteil. Selbstständige Unternehmer und Freiberufler müssen ohnehin selber für ihre Absicherung sorgen und wählen, wiederum des finanziellen Vorteils wegen, häufig die private Krankenversicherung. Bei der Entscheidung für eine private Krankenversicherung ist es wichtig sich nur die gegenwärtige Situation, sondern auch ihre Lebensplanung zu berücksichtigen. Streben Sie eine Familie mit Kindern an, sind Sie durch die Möglichkeit der Familienversicherung oft in einer gesetzlichen Kasse gut aufgehoben. Wollen Sie jedoch lieber Single bleiben oder spielen Kinder in Ihrer Zukunftsplanung nur eine untergeordnete Rolle, so können Sie über die Jahre in der PKV viele tausend Euro sparen – bei deutlich besseren Leistungen.